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14.12.2015 - 13:21 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler im Gespräch

Anfang Dezember besuchte die Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern Susanne Breit-Keßler das Günter-Stöhr-Gymnasium. Zu Beginn ihres Vortrags erinnerte sie die Schüler der Klassen 10 bis 12 daran, dass am 10. Dezember der „Tag der Menschenrechte“ begangen wird. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Die Bischöfin verwies auf die Wurzel der Humanität in den Zehn Geboten, die Freiheit überhaupt möglich machen. „Die Zehn Gebote sind kein bisschen altmodisch und antiquiert.“

In einem „Schnelldurchgang“ zeigte sie, dass die Zehn Gebote „Lebenssätze sind, die unsere eigene Würde und die anderer Menschen charakterisieren“. Die Konsequenz ist: „Die Würde des Menschen von der ersten bis zur letzten Sekunde steht nicht zur Disposition. … Leben ist bei allen Einflussmöglichkeiten unverfügbar.“ Das fordere unsere praktische Solidarität heraus, wenn Menschen beispielsweise alt und krank werden. Die Regionalbischöfin berichtete in bewegenden Worten, wie sie ihre todkranken Eltern begleitete und zugleich selbst mit einer schweren Krankheit kämpfte. Sie redete die Schüler direkt an, in ihrem Leben nicht irgendwelchen Idealbildern nachzueifern: „Haben Sie den Mut zu sich zu stehen.“ Es gelte die eigenen Höhen und Abgründe kennenzulernen und vor allem hinzuschauen und wahrzunehmen, was ein Mensch braucht. Sie erwähnte die Kinderarmut, die in einer Stadt wie München jährlich zunehme. „Heraushalten gilt nicht.“ Viele christliche Helfer seien auch bei der Aufnahme der Flüchtlinge tätig. Für die überwiegend muslimischen Flüchtlinge sei Religion im Alltag selbstverständlich. Das fordere dazu heraus, eigene Werte und Haltungen zu begründen und zu vertreten.

Beim anschließenden Gespräch fragten die Schüler u.a. nach der Zukunft der Religion, dem normalen Arbeitstag der Bischöfin, nach ihrer Einstellung zum Auslandseinsatz der Bundeswehr und zum Antisemitismus. Ihr klares Statement in dieser Sache beendete sie mit den Worten: „Vergessen wir es nicht, liebe Freunde, Jesus war Jude.“ So klar und unmittelbar war ihre Sprache, so zugewandt und authentisch ihre Person, dass auch nach der Verabschiedung durch Schulleiter Georg Stalinski noch mehrere Schüler zu der Bischöfin kamen, um ihr weitere persönliche Fragen zu stellen.

23.10.2015 - 10:17 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Schüler präsentierten Modelle

Mathematik ist nicht die graue Grütze des Schülerdaseins, sondern das vitale Kraftfutter für die moderne Technik. Die Schüler des P-Seminars „Mathematik zum Anfassen“ erstellten in vier Teams anschauliche Modelle zu den Themen „Fraktale“, „Minimalflächen“, „Parabeln“ und „Gleichdicks“.

Ein selbst gebauter computergesteuerter Zeichentisch zauberte mit dem entsprechenden Programm die unterschiedlichsten Fraktale aufs Papier, Kurven mit verblüffenden Eigenschaften des Unendlichen in einer endlichen Welt.

Minimalflächen bilden nicht nur die Bauanleitungen von Seifenblasenhäuten sondern auch für das Dach des Münchner Olympiastadions.

Die Oberfläche einer Flüssigkeit in einer rotierenden Plexiglasküvette formt eine perfekte Parabel durch das physikalische Zusammenspiel von Schwerkraft und Zentrifugalkraft. Das zeigten die Schüler mit einem mit Wasser gefüllten Behälter, der von einem regelbaren Getriebemotor in Rotation versetzt wurde.

Für Staunen sorgten auch die „Gleichdicks“: Obgleich unrund, teilweise sogar eckig, erlauben sie es, jeweils wie zwei Räder einen Gegenstand auf stets gleichbleibender Höhe abrollen zu lassen. Nach der Präsentation aller Modelle steht dieses Exponat nun im Schulhaus, und die jüngeren Schüler können damit spielend interessante Erfahrungen machen.

22.10.2015 - 14:38 | Unser Anspruch

„Lieber jeden Tag Schule“

Eine Schülerin der 2. Klasse fragt am Freitagnachmittag in der Garderobe ihre Lehrerin, wer denn bestimmt hätte, dass die Schulwoche nur 5 Tage habe. Die Lehrerin fragt nach, was sie damit meine. Darauf die Schülerin, sie wolle lieber jeden Tag in die Schule gehen.

Kinder und Eltern schätzen das flexible Angebot in der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule und im Günter-Stöhr-Gymnasium. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen sich näher zu informieren: Der St. Anna Schulverbund lädt am Donnerstag, dem 3. Dezember 2015, zum ersten Informationsabend in diesem Schuljahr ein. Eine neue Präsentation und eine kleine Ausstellung geben einen ersten Eindruck vom Konzept und der Flexibilität in Angebot und Unterrichtsgestaltung.

Der Informationsabend findet statt in der Reinhard-Wallbrecher-Schule in München-Solln, Wolfratshauser Straße 214. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Mehr zum Informationsabend unter Telefon 089 2 32 32 64 23.

 

14.10.2015 - 16:15 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Das Gymnasium lädt zur Schulführung ein

Auf der Briefmarke stand „In Deutschland zuhause – Vielfalt“. Das wurde zum Ausgangs­punkt für eine mehrmonatige Projektarbeit. Nun präsentierte das P-Seminar „Musik“ in der Aula des Günter-Stöhr-Gymnasiums das Ergebnis: ein 45-minütiges Audio-Feature zum Zeitgeschehen unter dem Titel „Internationalität im Isartal". Vier Redaktionsteams haben das Hörbild anhand von Interviews und selbst gestalteten Musik- und Sprachaufnahmen gemeinsam erstellt. Sie berichten über die verschlungenen Lebenswege von vier Familien, die in den letzten 40 Jahren aus Amerika und Asien in Deutschland eingewandert sind und im Isartal leben. Das Feature zeigt eindrücklich, was es für die einzelnen Personen bedeutet, hier eine neue Heimat gefunden zu haben.

Diese Projektarbeit ist ein Beispiel aus der Vielfalt an Projekten, Studientagen und Wahlkursen, die das Günter-Stöhr-Gymnasium anbietet. Interessenten können sich bei einer Schulführung näher informieren und unter anderem auch den Wahlkurs „Robotik“ besuchen. Sie lernen die Atmosphäre und die Räumlichkeiten der Schule kennen. Sie erleben einzelne Klassen in der Lern- und Studierzeit und bei weiteren Wahlkursen und erfahren dabei Näheres über das flexible Ganztagskonzept. Anschließend ist Gelegenheit, Fragen zum Gesehenen und zum Schulkonzept zu stellen.

Die erste Schulführung im neuen Schuljahr findet statt am Donnerstag, den 22. Oktober 2015. Der Rundgang beginnt um 14:30 Uhr im Zeller Weg 27 in 82057 Icking-Irschenhausen. Weitere Termine finden Sie hier.

14.10.2015 - 09:34 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Das Gymnasium des St. Anna Schulverbunds lädt am Donnerstag, den 26. November 2015, zu einer Schulführung ein. Interessierte und Eltern mit ihren Kindern können einzelne Klassen im Unterricht und bei Studientagen besuchen. Am Günter-Stöhr-Gymnasium mit sprachlichem und naturwissenschaftlich-technologischem Zweig haben die Schüler in der Mittelstufe jeden Dienstag und Donnerstag Studientage. Alle Fächer werden an diesen Tagen in großen Zeiteinheiten von drei bis sechs Schulstunden unterrichtet. Dadurch entstehen Freiräume für handlungsorientiertes und vertieftes Lernen. 

Der Unterricht in der flexiblen Ganztagsschule findet im Wesentlichen vormittags statt. So sind die Nachmittage individuell gestaltbar. Hier wird Praxis mit Profis angeboten in Wahlkursen wie Robotik, „Kochen mit dem Küchenchef“, Move! und Rhetorik.

Der Rundgang im Günter-Stöhr-Gymnasium beginnt um 10:30 Uhr im Zeller Weg 27 in 82057 Icking-Irschenhausen. Weitere Termine finden Sie hier.

02.10.2015 - 11:13 | Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Schulführung am 11. November

Bei der nächsten Schulführung, am Mittwoch, den 11. November 2015, können interessierte Eltern gemeinsam mit ihren Kindern unter anderem auch den Wahlkurs „Holzwerkstatt“ besuchen.

 

Sie erleben einzelne Klassen in der Lernzeit und bei weiteren Wahlkursen und erfahren Näheres über das flexible Ganztagskonzept. Der Rundgang beginnt um 14:30 Uhr in der Wolfratshauser Straße 214 in 81479 München-Solln. Die nächsten Termine finden Sie hier.

01.10.2015 - 10:33 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Schüler der 6. Klasse erhalten Post von Malala 

Im Frühjahr hatten sie als Fünftklässler das Buch „Ich bin Malala“ gelesen. Beim Besuch des Honorarkonsuls für Pakistan in Bayern, Dr. Pantelis Christian Poetis, präsentierten sie ihm das Lesetagebuch, das alle angelegt hatten.

Die Schüler erzählten dem Konsul auch, dass sie gerade einen Brief an Malala schreiben. Poetis bot an, er werde helfen, den Brief an Malala gelangen zu lassen. Gesagt, getan! Und nun kam die Antwort von Malala:

 

Dear 6th grader of Günter-Stöhr-Gymnasium!

Thank you so much for your beautiful letters. I’m very pleased that, like me, so many of you love school and everything that it has to offer. There’s nothing like coming home with your mind filled with knowledge and ideas. School has always been about more than books and lessons to me. It’s a place where you form friendships, where you learn how to communicate with others and to respect your fellow students’ differences and opinions. Keep that passion alive!

I’m honored to see so many children dedicated to working towards universal education. It’s amazing that you have started to stand up for what’s right at such a young age, and I know in my heart that you will all contribute to this world in ways beyond the scope of my imagination. Maybe you’ll become a scientist, a teacher or a politician, but no matter who you become, you will always rely on these special days spent in the classroom.

Unfortunately, some children won’t have that opportunity. Currently, over 60 million girls around the world are not in school. Every day, these girls are denied an education, forced to stay at home while their brothers and their friends have the chance to learn. To me, that is not fair. Every child, girl or boy, should have the right to a quality education. Denying a child’s access to school and knowledge only stops our world from progressing. 

I’m grateful that you have taken a stand on the importance of education, and I sincerely hope that you will continue to raise your voice for girls around the world. They need me, and above all they need people like you and your talents to make sure education is not a privilege, but a right. 

Your letters are proof that we cannot and will not be silenced until all children are able to safely receive a quality education for free.

I cannot thank you enough for your support. You are changing the world. You are my inspiration. 

Yours sincerely, 

Malala 

 

 

 

15.08.2015 - 12:00 | Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Theaterprojektwochen in der Grundschule

In der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule ist im Frühjahr wieder eine besondere Zeit, nicht nur weil im Schulgarten die Bäume grün werden und die Sträucher blühen. Nach den Osterferien haben nämlich in der privaten Grundschule des St. Anna Schulverbunds die Theaterprojektwochen begonnen. Lehrer und Pädagogen inszenieren mit den Schülern das Märchen „Hans im Glück“. Gemeinsam werden Kulissen hergestellt und aufgebaut, Kostüme geschneidert, Texte einstudiert und die einzelnen Szenen geprobt. Das ganze Schulhaus gleicht einer Theaterwerkstatt. Die Schüler lernen dabei, sich mit Worten, Gesang, Gesten und mit dem gesamten Körper auszudrücken. Intensiv werden die Aufführungen vorbereitet.

Als erstes fand die Aufführung der ersten Klassen mit etwa 120 Eltern und Gästen statt. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Barbara Coenen zogen die Schauspieler singend und mit Live-Musik auf die Bühne. Von Szene zu Szene wechselte das Bühnenbild und die Besetzung. Die Eltern waren begeistert von den Darbietungen und belohnten die Kinder mit einem kräftigen Applaus. „Besonders aufgefallen ist mir das Miteinander bei den Vorbereitungen und dass alle Schüler beteiligt waren“, meinte eine Mutter, die selbst bei den Kostümen mitgewirkt hatte. Und ein Schülervater äußerte sein Erstaunen über die Leistung der Erstklässler, die ihre deutschen und englischen Texte komplett auswendig vortrugen.

Nach dem Theaterstück waren alle eingeladen in den Garten der Schule. Dort gab es kulinarische Köstlichkeiten, zubereitet vom St. Anna Kochclub des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Unter Anleitung von Jörg Niemann, Chefkoch der hauseigenen Küche des Schulverbunds, arbeiteten die Großen vom Gymnasium professionell und umsichtig mit den Grundschülern des Wahlkurses „Kochen und Backen“ zusammen. Speisen und Getränke, die sie nun gemeinsam den Gästen servierten, waren abgestimmt auf das Theaterstück. So gab es u.a. einen selbst produzierten „Happy Drink“ und als süße Nachspeise „Glasierte Gans“. Beim Verabschieden bedankten sich die Eltern herzlich bei Schulleiterin Coenen für den Nachmittag, wobei eine Schülermutter erstaunt feststellte: „Auf einmal waren wir mitten in einem Fest“.

 

31.07.2015 - 09:33 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Theaterabende mit Abschluss im Park

Das Günter-Stöhr-Gymnasium lud am Schuljahresschluss zu Theatervorstellungen ein, für die Regisseur Philipp Jescheck zusammen mit Lehrern des Gymnasiums ein Kriminalstück nach dem Roman von Agatha Christie „Tod auf dem Nil“ inszeniert hatte. Rund 200 Zuschauer verfolgten an jedem der drei Abende Ende Juli die ausverkauften Vorführungen von „Mord an Bord“.

Unter einem Konterfei der „Queen of Crime“ findet sich im Programmblatt der Satz: „Ein Kriminalstück von Agatha Christie versetzt den freundlichen Zeitgenossen in die bequeme Situation, seine Kenntnisse über die menschlichen Abgründe auf ungefährliche Art zu erweitern.“ Das gilt auch für die Inszenierung von „Mord an Bord“. Eine ganze Reihe verschiedener Reisegäste aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten ist gemeinsam auf einem Nildampfer unterwegs. Unter ihnen die reiche und schöne Linnet Ridgeway. Sie ist auf Hochzeitsreise mit ihrem Bräutigam Simon Doyle, den sie ihrer früheren Freundin Jackie ausgespannt hat. Aber Jackie ist ebenfalls an Bord. Zusammen mit ihrer Schwester Sue verfolgt sie eifersüchtig das Paar. Eines Nachts wird Linnet erschossen aufgefunden. Meisterdetektiv Hercule Poirot, der eigentlich im Urlaub ist, übernimmt die Ermittlungen. Dabei gibt er immer wieder beiläufig Grundsätzliches zum Besten wie: „In Herzensdingen hat die Vernunft manchmal einen schweren Stand.“ oder: „Öffnen Sie Ihr Herz nicht dem Bösen; es wird dort bleiben.“ und: „Kein Problem verschwindet aus der Welt, indem man es vor ihr verschlossen hält“. Dank seiner analytischen Fähigkeiten kann Poirot schließlich vor der versammelten Reisegesellschaft die komplexe Geschichte aufklären.

Das Publikum wurde für etwa eineinhalb Stunden in ein äußerst spannendes und dichtes Rätselspiel involviert. Es bedachte das 18-köpfige Schauspielteam aus der 6. bis zur 12. Klasse oft mit Szenenapplaus. Regisseur Jescheck holte beim großen Schlussapplaus alle hinzu, die nicht auf der Bühne zu sehen waren: die Schüler, die die Bühne gebaut haben, die „Herren des Lichts“ aus dem Beleuchterraum und die „tollen Damen von der Maske“.

Schulleiter Georg Stalinski begann seinen Dank an die Schauspieler und alle, die zusammengewirkt haben, mit den Worten: „Die Masken sind gefallen, der Fall ist gelöst und darauf einen Drink.“ Dann lud er zu Drinks und Snacks in den „umgebauten Nildampfer“ im Park ein. Dort stand ein großes Zelt für alle bereit. Das Dach und die Seitenwände sind transparent, so dass der Blick auf den bewölkten Himmel, die Baumkronen und die Villa frei ist. In der Luft lagen die Klänge der Big Band und der Gaumen freute sich an den Köstlichkeiten von Küchenchef Jörg Niemann und dem St. Anna Kochclub. Bis es dunkel war blieben die Gäste in Gesprächen und festlicher Stimmung „an Bord“.

 

Auch im Kulturteil der Lokalpresse wurde unter der Überschrift „Ein Mordsauftritt“ über das Theater berichtet: 

http://www.merkur.de/lokales/wolfratshausen/icking/mordsauftritt-5310793.html

 

03.07.2015 - 14:47 | Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

 

Sommerkonzert in der Grundschule

In diesem Jahr stand das Sommerkonzert der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule unter dem Motto „Un poquito cantas“ – „Ein bisschen Singen“. Bei mexikanischen Temperaturen lud der Chor zusammen mit der Musikcombo Anfang Juli an zwei Nachmittagen in die private Grundschule in Solln ein.

Eltern, Großeltern, große und kleine Geschwister ließen sich von der unbeschwerten Freude der Schüler am gemeinsamen Singen verzaubern. Wer in den vergangenen Jahren schon einmal dabei sein konnte, weiß, dass dieser kleine Chor in besonderer Weise „den Ton trifft“. In kindlicher Freude und Ausgelassenheit gaben die Schüler der 3. und 4. Klassen einen bunten Reigen fröhlicher Lieder zum Besten. Es fiel auf, wie sorgfältig sie dabei hinhörten und auf den Anderen achteten. Unterstützt wurden die kleinen Sänger von der Musikcombo, die den Rhythmus angab. Beim Kanon „Tumba, tumba“ und manch anderen Liedern ließ sich das Publikum anstecken und alle sangen zusammen. Gegen Ende des Programms trugen Chor und Combo schließlich „La Cucaracha“ vor. In diesem südamerikanischen Stück heißt es in der letzten Strophe, dass die Männer die Sombreros ins Publikum werfen – und genau das taten die Jungen dann auch mit ihren Sombreros.

Das Sommerkonzert ist nur einer der musikalischen Höhepunkte in der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule. Das gemeinsame Singen und Musizieren zieht sich durch das ganze Schuljahr und Musik gehört zu jedem Projekt. So erklingt beinahe täglich – sei es bei Proben oder beim Spielen in der Pause – ein Lied durchs Schulhaus und über den Hof.

Die Freude am gemeinsamen Singen hat im St. Anna Schulverbund eine lange Tradition, sie wird nicht nur in der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule gepflegt, sondern auch im Günter-Stöhr-Gymnasium bis hin zur 12. Klasse – ja sogar gemeinsam mit Eltern und Mitarbeitern im „St. Anna Chor“. Das ist offensichtlich zugleich ganz im Sinn des Aktionstages Musik, den Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle am 29. Juni 2015 eröffnete. Das diesjährige Motto lautet: „Gemeinsames Musizieren verbindet“.

 

22.05.2015 - 16:32 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Lyriker Jan Wagner im Günter-Stöhr-Gymnasium

 

Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang und im März erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse: Jan Wagner, Jahrgang 1971, Lyriker, Übersetzer und Kritiker. Am 22. Mai besuchte er das Günter-Stöhr-Gymnasium in Icking-Irschenhausen, um aus seinen Gedichten zu lesen und mit den Schülern über Lyrik zu sprechen. Die Oberstufenschüler hatten sich nicht nur im Englischunterricht auf den Übersetzer-Dichter vorbereitet, sondern auch in Kunst, Musik und sogar in Biologie.

Schon die Lesebühne stimmte mit einer Gierschpflanze und einer alten Regentonne auf den prämierten Gedichtband „Regentonnenvariationen“ ein. Im gleichnamigen Gedicht wird die Regentonne zu einem unheimlichen Gewässer, wie der Styx, der Fluss der griechischen Mythologie, der die Lebenden von den Toten trennt. Die Schüler präsentierten synästhetische Experimente mit sechs Gedichten von Jan Wagner. Sie kombinierten die Sprache mit Minimal-Music und abstrakten Bildern, die zum jeweiligen Gedicht entstanden waren. Auch sein Gedicht „versuch über mücken“ war dabei. Es beginnt so: „als hätten sich alle buchstaben auf einmal aus der zeitung gelöst und stünden als schwarm in der luft; …“. Die Schüler der Klassen 9 bis 11 und die geladenen Gäste waren begeistert über die Kombination von Lyrik, Musik und Bildern. Auch Wagner bedankte sich für die Vorführung: „Es war vom Zusammenspiel her wunderbar.“ Er habe seine eigenen Texte neu wahrgenommen.

Jan Wagner las dann einige seiner Gedichte und beantwortete immer wieder Fragen der Schüler. Sie wollten zum Beispiel wissen, wie man es als Dichter anfängt, wenn man ein Gedicht schreiben will und wie er als Übersetzer von englischer Lyrik an seine Arbeit herangeht.

Es gelang dem Dichter an diesem Vormittag, auch solche Schüler für Lyrik zu gewinnen, die bislang in Gedichten vor allem eine unerfreuliche Interpretationsaufgabe sahen. Die Schüler konnten durch Wagners feinsinniges Beantworten ihrer Fragen an seinem Staunen Anteil nehmen: über die Dinge der Welt, die in seiner Lyrik in neuem Licht erscheinen. Seine Sprache ist einfach, elegant, leicht und trifft den Kern. In einem Interview charakterisierte er das Gedicht einmal als „größtmöglichste Freiheit auf engstem Raum“. Die Schüler hörten auch beim Signieren der Bücher und beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen nicht auf, sich angeregt mit dem Dichter zu unterhalten.

24.04.2015 - 15:44 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Frühlingsfest

Freudig stellten die Besucher des Frühlingsfestes am Günter-Stöhr-Gymnasium fest: „Erstaunlich, was sich im Isartal alles so tut!“. Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse, alle in Dirndl und Lederhose, präsentierten ihren Eltern und den Gästen verschiedenste Kostbarkeiten und Sehenswürdigkeiten.  

Die Schüler führen selbst durch das Programm. Zuerst geht es um das Klima: „Im Isartal ist eine Besonderheit die gute Luft und die wunderbare Sicht auf die Alpen. Wissen Sie, warum bei Fön die Alpen so nah sind?“ Die Antwort geben zwei Schüler mit einem physikalischen Experiment auf der Bühne. Es wird für alle sichtbar projiziert. Zur Bestätigung singt der Jugendchor aus Schülern der Klassen 5 – 7: „I can see clearly now“ von Johnny Nash: „Jetzt blicke ich durch“. Dann wird der gelbe Frauenschuh vorgestellt. Diese heimische Orchidee hat einen aprikosenähnlichen Duft. In den Isarauen finden sich besonders prächtige Stöcke mit bis zu 50 Einzelblüten. „Im Isartal gab es auch schon immer Tierliebhaber und seltsame Käuze“ sagt der Moderator mit einem Augenzwinkern, als er das Stück „Der Vogelhändler“ von Karl Valentin einführt.

Es folgen Kurzreferate zur Entstehung des Isartals nach der Eiszeit. Das Lied „Like a rolling stone“ passt zum Bericht eines Kiesels von seiner Reise in der Isar. Bei der „Kieselsteinsymphonie“ kommen verschiedene Percussion-Instrumente mit Kieselsteinen zum Einsatz.

Im Programm schließen sich drei Sketche in exzellentem Englisch an. Sie sorgen für Heiterkeit, ebenso die pfiffig dargebotenen Szenen vom Hutkäufer (Karl Valentin) und vom Walger Franz im Rittergütl. Ganz still wird es in der Aula, als der Jugendchor das Lied „Can you hear me“ singt und beim Refrain zusätzlich die Taubstummen-Gebärdensprache einsetzt, die er mit einer Dolmetscherin für Gebärdensprache eingeübt hat.

Schulleiter Georg Stalinski dankte den Schülern und allen Mitwirkenden nach dem etwa 75-minütigen Programm. Der Applaus galt auch den vier Elftklässlern, die für die Technik und einen zügigen Umbau der Bühne zwischen den Szenen gesorgt hatten. Mit dem Service-Team der 6. Klasse bot Stalinski dann frische „Auszogne“ und Getränke an.

22.04.2015 - 16:02 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Generalkonsul des Staates Israel zu Besuch

Der Generalkonsul des Staates Israel Dr. Dan Shaham besuchte im April 2015 das Günter-Stöhr-Gymnasium. Schulleiter Georg Stalinski begrüßte ihn auf der Veranda der Villa Eggenberg mit Lehrern und Schülern, von denen einige auch auf Hebräisch mit dem Konsul sprachen. Als weiterer Willkommensgruß wehte auf dem Dach die israelische Fahne mit dem Davidsstern am weißblauen Himmel.

In der Aula stellten die Schüler der 10. bis 12. Klassen dem Generalkonsul viele Fragen zum Nahost­konflikt, zu den deutsch-israelischen Beziehungen und zum Thema Antisemitismus. Einfühlsam ging er den einzelnen Fragen auf den Grund und gab in klarer Sprache überzeugende Antworten. Er half den Schülern zu erkennen, wie wichtig es ist, sich in die Situation eines anderen hineinzuversetzen und nicht von außen zu urteilen. Wie gehen wir mit dem Anderen um, der immer anders ist als wir? Das ist für ihn eine entscheidende Frage: Können wir zusammen leben – in Nahost, obwohl wir anders sind? Die Schüler hörten Dr. Shaham gespannt zu.

Eine Schülerin fragte, wieviel Raum die Religion in der Politik einnehmen sollte, und nannte als Beispiel, dass in Israel am Sabbat keine Busse fahren. Der Konsul stellte zunächst fest, dass die meisten Israelis säkular sind und nur selten in die Synagoge gehen. Er fragte seinerseits: Was bedeutet es ein Jude zu sein? Was bedeutet es ein Deutscher zu sein? – Das habe mit Menschenrecht und Demokratie zu tun und mit einer Reihe von Werten. Der Sabbat sei ein Ruhetag, seit 3000 Jahren. Jeder habe ein Recht auf einen Ruhetag: Ist das nun Judentum pur – oder ist das ein Sozialrecht? Diese Diskussion sei in dem verhältnismäßig jungen jüdischen Staat, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, noch nicht zu Ende.

Am Schluss überreichten Schüler der Abiturklasse dem Generalkonsul die DVD „Keine leichten Pakete?!“. Die Teilnehmer eines geschichtswissenschaftlichen P-Seminars hatten ein Paket vom Jerusalemer Goethe-Institut erhalten mit Büchern aus dem Nachlass einer deutsch-jüdischen Emigrantin. Auf der DVD und in Portfolio-Mappen haben sie die Arbeiten zur Biographie der ehemaligen Besitzerin und der Zeitgeschichte dokumentiert. 
Der Konsul bedankte sich herzlich und lud alle ein, Israel zu besuchen und kennenzulernen. Er überreichte zwei Bände der Anthologie „Zukunftsarchäologie“ mit Gedichten von Emigranten, deren Muttersprache Deutsch war und die in Israel anfingen Gedichte in Hebräisch zu verfassen.

20.03.2015 - 16:36 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Fachlehrer und Schüler entwickeln Sonnen-Parcours

Auf dem Campus des Günter-Stöhr-Gymnasiums herrschte am Freitag, den 20. März, ein buntes Treiben. Zwei Rundgänge mit insgesamt 13 Stationen hatten die Lehrer vor allem der naturwissenschaftlichen Fächer mit ihren Schülern eingerichtet. An den einzelnen Stationen luden Schüler ihre Mitschüler ein, viel Neues rund um die Sonne zu erfahren und praktisch auszuprobieren. Es ging um den Planetenweg, das menschliche Auge und das Sonnenlicht, um Sonne und Finsternis in Literatur und Musik, um die Sonne als Energiequelle für Pflanzen und Menschen und natürlich auch um die Grundlagen der Himmelsmechanik einer Sonnenfinsternis.

Die 12. Klasse beantwortete mit großer astronomischer Sachkenntnis sämtliche Fragen der Mitschüler zum Thema „Wie funktioniert die Sonne?“. In ein „Sofi-Museum“ lud die Klasse 6a ein. Museumspädagogisch geschickt wurden dabei Sonnenfinsternisse in der Geschichte thematisiert. Im Mittelpunkt der Darstellung stand die totale Sonnenfinsternis von 585 vor Christus. Damals gelang es dem Naturphilosophen Thales von Milet erstmals, eine Sonnenfinsternis vorherzusagen. Ein als Thales verkleideter Schüler berichtete das in Griechisch. Übersetzt wurde er von einer Mitschülerin, die durch das Museum führte. Außerdem wurde szenisch dargestellt, dass Lyder und Meder nach jahrelangem Krieg Frieden miteinander schlossen, als plötzlich aus dem Tag Nacht wurde.

Im Profilfach Physik des naturwissenschaftlich-technologischen Zweigs hatten Schüler der 8. Klassen sich mit der Energiewirtschaft beschäftigt. Ihre spezielle Versuchsanordnung für den Projekttag simulierte das Problem, dass die Energieversorgung zu Beginn der Sonnenfinsternis stark gesunken ist und am Ende stark zugenommen hat. Die Schüler konnten versuchen, den notwendigen Ausgleich mit Hilfe eines angeschlossenen Dynamos herzustellen und verfolgten dabei gebannt die Entwicklung der Energiekurve.

Auf der Veranda der Villa Eggenberg standen zwei Teleskope, um Sonne und Mondschatten genau beobachten können. Dabei fiel die durch Krater zerklüftete Oberfläche des Mondes ebenso auf wie ein Sonnenfleck. Und natürlich verfolgten die Schüler in der Pause mit ihren Sonnensichtbrillen den Höhepunkt der Bedeckung vom Park aus. Schulleiter Georg Stalinski findet das fächerübergreifende Projekt für den ganzen Campus sehr gelungen: „Wie immer war es eine großartige Erfahrung, die gewohnten Unterrichtsbahnen zu verlassen“.

27.02.2015 - 15:51 | Günter-Stöhr-Gymnasium

 

Honorarkonsul Dr. Poetis spricht mit Schülern über Pakistan

Der Honorarkonsul für Pakistan in Bayern, Dr. Pantelis Christian Poetis, nimmt sich viel Zeit für die Schüler der Klassen 5 und 6 des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Die Fünftklässler haben das Buch „Ich bin Malala“ bereits gelesen. Mehrere haben ein Referat gehalten und alle ein Lesetagebuch angelegt, das sie dem Gast freudig präsentieren.

Der Konsul spricht die Schüler direkt an, fragt sie und beantwortet ihre vielen Fragen. Er stellt anhand von Bildern und Texten das Heimatland Malalas vor und kommt ausführlich auf ein Hauptproblem zu sprechen: die mangelnde Bildung.

Fast die Hälfte der Erwachsenen in Pakistan sind Analphabeten. Für viele arme Familien sind Koranschulen die einzige Chance, ihren Kindern irgendeine Form von Schulbesuch zu ermöglichen. Die meisten dieser Koranschulen sind kostenlos und bieten den Kindern Unterricht, Mahlzeiten und häufig auch eine Unterkunft. Allerdings lernen die Kinder dort vor allem den Koran auswendig. Da sie aber kein Arabisch können, verstehen sie praktisch nicht, was sie lesen, und werden nicht selten im Sinne eines radikalen Islam beeinflusst.

Es gibt nur ein Gegenmittel: Bildung. Das sagte Malala Yousafzai an ihrem 16. Geburtstag, dem 12. Juli 2013, nur zehn Monate nach dem Mordanschlag auf sie, vor den Vereinten Nationen in New York: „Die Extremisten haben Angst vor Büchern und Stiften. Die Macht der Bildung erschreckt sie. (...) Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung.“

Poetis sieht das genauso und schildert das intensive Bemühen des Konsulats, in Pakistan den Aufbau von Schulen zu unterstützen, die ihren Schülern ebenfalls Verpflegung und Wohnmöglichkeiten bieten. Immer wieder ist er vor Ort und setzt sich persönlich für den Fortgang der verschiedenen Projekte ein.

Die Schüler erzählen dem Konsul schließlich noch, dass sie dabei sind, einen Brief an Malala zu schreiben. Und ihre Freude ist groß, als Poetis daraufhin anbietet, er werde helfen, den Brief an Malala gelangen zu lassen.

05.02.2015 - 18:03 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Vernissage mit Lichtenstein-Kunst in der Villa Eggenberg

Magnetische Wirkung übten die großformatigen Bilder des Wahlkurses „Pop Art“ aus, die am 5. Februar 2015 bei einer Vernissage im Augustinus-Foyer der Villa Eggenberg den Schülern, Eltern und Gästen präsentiert wurden.

Bei der Begrüßung stellte Schulleiter Georg Stalinski als speziellen Gast Christoph Everding vor: Sohn des Intendanten August Everding und ehemaliger Schüler des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Everding ist selbst Künstler und u.a. Dozent an der „U5 Akademie für Kommunikation – Design“. Er gab ein Statement zu Roy Lichtenstein und der Pop Art. Dann stellte die Kunsterzieherin Johanna Graßl die Schüler und ihre leuchtenden Bilder vor. 

Für passende musikalische Beiträge sorgte die „Big Band“ mit Popmusik aus den Blütejahren der Pop-Art. Diesen Wahlkurs leitet Henner Beermann, Musiklehrer, Orchester-, Band- und Chorleiter am Günter-Stöhr-Gymnasium, zusammen mit Werner Bernklau, Klarinettist und Saxophonist, der seit vielen Jahren u.a. mit eigener Big Band auftritt. 

Vom „St. Anna Kochkurs“ schließlich kamen Köstlichkeiten für den Gaumen. Jörg Niemann, seit 2009 Küchenchef des St. Anna Schulverbunds, ist staatlich geprüfter Diät- und Vollwertkoch. Niemann sammelte in den Jahren 1988 bis 2009 Kocherfahrungen in renommierten Restaurants in Düsseldorf, Sylt, Hamburg und Los Angeles. Seine Kochkunst kennen alle Schüler vom täglichen Mittagessen.

Die Teilnehmer des Wahlkurses sind davon so begeistert, dass sie im „St. Anna Kochclub“ noch weiter vom Chefkoch lernen wollen. Schulleiter Stalinski überreichte ihnen als persönlichen Mitgliedsausweis eine eigens gestaltete Clubkarte mit „Chefkoch-Notrufnummer“ bei Kochproblemen. Dann gab es fruchtige und entsprechend bunte Drinks und Köstlichkeiten, wie zum Beispiel geräuchertes Schweinefilet mit Meerrettichcreme und Rote-Beete-Salat oder Scampi mit Mango-Relish.

Die Gäste genossen den Abend sichtlich und freuten sich an der dargebotenen Kunst in ihren verschiedenen Formen. Viele staunten über die Leidenschaft und Begeisterung, mit der die Schüler ganz offensichtlich die verschiedenen Kunstfertigkeiten erlernt und sich erarbeitet hatten. Den drei Wahlkurs-Teams, deren Kooperation einen solchen Abend ermöglichte, wurde mit kräftigem Applaus gedankt.

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